Saturday, 15 March 2008

Rückblickend

Seit dem 24. Dezember bin ich wieder zuhause und bin seitdem auch hier wieder nicht wenig beschäftigt mit Studium, Jobsuche etc. Die Erfahrungen in, von, über und wegen Georgien sind dennoch nicht so abgeschlossen, wie es scheint. Mein Blog scheint hier zwar  zu enden und abgeschlossen zu sein. Das meinte ich jedenfalls. Aber wer weiss, ob er als eine Art Faden wieder aufgenommen werden kann. Jedenfalls möchte ich noch einiges aus dem letzten Halbjahr auf der Seite dem "interessierten Blogleser" :) zugänglich machen. Abschliessend habe ich in Rustawi für das Zentrum Sapovnela einen Fotocomic mit Sprechblasen zusammengestellt (nun wahrlich kein Meisterwerk und nicht wegen der künstlerischen Bedeutsamkeit hier veröffentlicht! ;)). Unsere Theateraufführung Ende Dezember haben wir natürlich versucht aufzunehmen, das einigermassen geschafft - leider, leider fehlt das Ende. Ich versuche von den Kindern noch eine bessere Version zu bekommen, vorerst muss man mit diesem Youtube-Video Vorlieb nehmen. 
Desweiteren versuche ich einen Weg zu finden diesen Blog irgendwie weiterzuführen. Nötig ist ja immer das Sujet, und aus der Ferne ist dies natürlich schwierig. Deshalb verlinke ich nun auch auf meinen anderen "Allerwelts- und Heimatblog" sowie andere, damit dieser Sakartvelo Blog etwas reanimiert wird.  - Sarah - 

Thursday, 20 December 2007

Abschied in Rustavi





Die Kinder haben zusammen an unseren lebensgrossen Portraits gemalt

...Fortsetzung (von unten nach oben!)

Leider fehlt hier noch der Schluss, aber das kann vielleicht noch ergänzt werden.
Grusche Vachnadze wird aufgrund ihrer Fürsorge am Ende das Kind Michel zugesprochen.
Die Gouverneurin, die am Erben, nicht aber an ihrem Kind interessiert ist, geht leer aus und stürzt in Ohnmacht.


Das Gericht um Azdak...und die berühmte Probe mit einem Kreidekreis.
Wem wird das Kind zugesprochen?
Der leiblichen Mutter oder der Ziehmutter?


Menschen sterben im Schlachtgewühl


"Hört, was sie dachte, nicht sagte..."


"Hört, was er (Simon, Geliebter) dachte, nicht sagte..."


"Ein Stockfisch als Ehefrau..."


"Die Ehefrau findet heraus, dass sie einen Mann hat. Die Eheleute betrachten einander. Die Kammer ist eng."


"Mein Gott! Jussup!!!"- "Totenessen. Das könnte euch so passen! Hinaus!"


"Bist du bereit deinem Eheweib ein guter Ehemann zu sein, bis dass der Tod euch scheidet?... ... Bist du bereit deinem Eheweib ein guter Ehemann zu sein, bis dass der Tod euch scheidet?
- Schön! Die Ehe ist geschlossen."


Grusche wird mit einem im Sterben liegenden Bauern verheiratet. "Die Leute hier reden über ein vaterloses Kind."
"Die Schwiegermutter trieb zur Eile an: 'Schnell, schnell! Sonst kratzt er uns vor der Trauung ab!"


"Das Haus des Bruders lag in einem lieblichen Tal."
Die kratzbürstige Schwägerin Aniko und der feige Bruder Lavrentij nehmen Grusche widerwillig bei sich auf.


"...mitgegangen, mitgehangen."


Der Gletschersteg beim Janga-Tau-Pass


...und kehrt dann, eingeholt von den Panzerreitern, zurück.


Die Reise ist beschwerlich. Sie legt das Kind vor die Schwelle eines Bauernhauses.


Das Küchenmädchen Grusche mit dem Gouverneurssohn Michel auf der Flucht vor den Panzerreitern, die den Thronfolger beseitigen sollen.


Der Erzähler


Die Bediensteten sind in Aufruhr.
Der Gouverneur wurde verhaftet. Der Hof muss schleunigst fort.

Die zwei Hofärzte streiten sich im Getümmel. Die Palastwache hat gemeutert.


"Die Stadt liegt still. Doch warum gibt es Bewaffnete?"


"Ein Soldat der Palastwache schäkert mit einem Küchenmädchen..."


"An einem schönen Ostersonntagmorgen begab sich der Gouverneur mit seiner Familie in den Gottesdienst."


"In alter Zeit, in blutiger Zeit herrschte in einer Stadt ein Gouverneur namens Georgi Abaschwili..."

Frohe Weihnachten aus Tbilisi!



Vor dem Parlament wird auf nichts verzichtet

Der kaukasische Kreidekreis...


Dies erstmal als "Backstage-Bild" (die Verbindung ist unwahrscheinlich langsam...)
Der Rest folgt, versprochen sehr bald. Morgen fahre ich von hier los.
Die letzten Tage bestanden aus lauter Abschieden. Dazu kann ich auch nur noch Bilder zeigen und vor allem die, welche Justs und ich letzten Dienstag von den Kindern in Rustavi geschenkt bekamen. Zwei lebensgrosse Portraits von uns beiden in buntester Hippie-Tracht. Dazu erhalte ich bis jetzt tägliche sms von Schülern mit Abschiedsgedichten und lieben Wünschen.

Tuesday, 18 December 2007

Wir haben es geschafft!

Gestern war die Aufführung des "Kaukasischen Kreidekreises" in der 21. Schule. Es lief sehr gut für alle. Der Saal war ganz voll, und es gab einen riesen Applaus für unsere Schüler. Justs und ich waren ganz glücklich. Wir hatten uns am Nachmittag zum Aufbau und zur Generalprobe getroffen. Die Aufregung war gross, und es gab sogar vereinzelt Tränen vor Aufregung. Nachdem wir einen kleinen Kreis gemacht hatten, um alle Gemüter etwas zu beruhigen und viel Spass zu wünschen, ging es los.
Mehr dazu werde ich mit Fotos und vielleicht einem Filmchen zeigen.
Schön war, dass viele Lehrer, Schüler, Leute von Lehrerverbänden gekommen sind. Sogar die Schulwächter schauten zu und gratulierten mir vorher vor der Schule noch herzlich zu unserem Theater.
Nach dem Spiel bauten wir die Requisiten ab und fuhren gemeinsam in ein Restaurant, wo wir noch sangen und tanzten. Der Abschied fiel uns allen schwer, bzw. wir konnten es noch nicht richtig glauben, dass dies nun der Schluss ist. Die Schüler rannten uns noch nach und winkten. Wir werden sie vermissen.

Die Masken und der Zeppelin



Bunte Kugeln - Laternen?

















Roberti und sein Zeppelin