Letztes Wochenende fand in Rustawi eine Veranstaltung zum Thema AIDS statt. Daran nahm nicht nur das Zentrum "Sapovnela" teil, sondern noch andere Schulen der Stadt. Es gab nach einer Ausstellung von Schülerzeichnungen zum Thema und einem kleinen Markt mit selbstgefertigten Gegenständen noch eine Tanzveranstaltung. Ganz kleine bis Teenager zeigten ihre Tänze vor der ganzen Versammlung. Das war sehr eindrücklich.
Die Zeichnungen stammen zum Grossteil von Schülern der anderen Schulen. Spannend finde ich vor allem, wie mit dem Thema AIDS hier umgegangen wird. Mir fällt auf, dass gerade mit den Kindern über AIDS mehr im Zusammenhang mit Drogen gesprochen wird. Ich vermute, dass gerade der Drogenkonsum eine grössere Gefahr für die heimlosen oder elternlosen Kinder darstellt. Einige Zeichnungen veranlassen doch manchmal zu einem Schmunzeln.

Das Plakat zur Anti-AIDS Kampagne

Einige Zeichnungen sind tatsächlich sehr krass. Ich frage mich, wie mit der Krankheit und Erkrankten an sich umgegangen wird. Wahrscheinlich ist man hier aber noch nicht soweit, sich mit den Erkrankten an sich zu befassen und Kindern mit solchen Menschen zu konfrontieren.
Diese Kampagne zielt natürlich auf reine Prophylaxe, wenn auch mit heftigen Abschreckmethoden gearbeitet wird. Gewisse erscheinen mir persönlich schon fraglich, doch man muss das ganze im richtigen Rahmen sehen. Hier ist es vermutlich am wichtigsten, dass die Krankheit erklärt wird, deren Konsequenzen und sie dadurch möglichst verhindert werden kann. Es fehlen die Mittel, um mit AIDS so umzugehen wie in Westeuropa, wo man wohl seltener als Mensch im Fegefeuer dargestellt wird.
Diese Kampagne zielt natürlich auf reine Prophylaxe, wenn auch mit heftigen Abschreckmethoden gearbeitet wird. Gewisse erscheinen mir persönlich schon fraglich, doch man muss das ganze im richtigen Rahmen sehen. Hier ist es vermutlich am wichtigsten, dass die Krankheit erklärt wird, deren Konsequenzen und sie dadurch möglichst verhindert werden kann. Es fehlen die Mittel, um mit AIDS so umzugehen wie in Westeuropa, wo man wohl seltener als Mensch im Fegefeuer dargestellt wird.


















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